Über mich
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Gua Sha

Bedeutet in Chinesisch „Schaben“. Sie ist eine alte Heilmethode der Volksmedizin in China. Mit Hilfe von einer abgerundeten Kante (häufig aus Jadestein) wird die geölte Haut durch eine bestimmte Schabetechnik massiert und die Durchblutung im behandelten Hautareal wird angeregt und verstärkt; dies führt wiederum zur Entspannung.

 

Gua Sha Technik

 

In der Gua Sha Massage wird die eingeölte oder feuchte Haut mit speziellen Schabern, Münzen, Porzellanlöffeln oder auch mit einem einfachen Marmeladenglasdeckel geschabt. Hierbei wurde die Haut durch Reiben und Ziehen dieser Materialien solange gereizt, bis sich eine Rötung zeigte. Manchmal entstehen auch blaue Flecken.

 

Diese Rötungen, Hämatome und Petechien dienen nicht nur der Ableitung über die Haut, sondern werden auch zur Diagnose genutzt. Die Hautverfärbungen durch Gua Sha können leicht als Zeichen körperlicher Misshandlung mißgedeutet werden.

Es dauert normalerweise 2 bis 7 Tage, bis diese wieder verschwinden. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

 

Muskelverspannungen lösen sich und die Ausscheidung von Gift- und Schlackenstoffen wird angeregt. So unterstützt die Gua Sha Massage gerade im feucht-kalten Herbst die Abwehr von Infektionen und hilft bei Erkältungskrankheiten, nicht-entzündlichen Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen sowie Durchblutungsstörungen.

 

 

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© Erika Renz